Peter Tscherkassky: raw material and the celebrating of an absolute cinema

Is there any better format for the cinema? We haven’t found one yet. So, tonight let’s pay tribute to one of the masters of mangling the old analog film. Tonight, 9pm at Luru-Kino we will show a couple of Peter Tscherkassky’s experimental films from the 90s as well as some more recent ones – on 35mm! – that will put to test your audiovisual sensory apparatus.

Here’s some humble words by the man himself:

»In the case of my dark room films I have used 35mm film, most often CinemaScope. In my opinion, as far as the art of moving images is concerned, this is the most powerful tool I can access and use to produce work on a really low-tech-level. And when I say ›low-tech‹, I mean it. You can’t imagine how low my technical level is when I make my films! As a consequence I don’t need a producer, I don’t need a big budget, I don’t need technicians…« [source: digicult.it]

True Tscherkasskyism!

Peter Tscherkassky: Rohstoff und Feier eines absoluten Kinos

Peter Tscherkasskys Filme traktieren die Zuschauer mit rohen Wechseln von Licht und Dunkel, Ton und Stille. Als vollendeter, analoger Handwerker kopiert und recycelt der österreichische Experimentalfilmer found footage, zum Beispiel kleine Szenen aus einem Horrorfilm, zu neuen, faszinierend unheimlichen Kompositionen. Dabei testen seine international hoch anerkannten Arbeiten nicht nur rein formalistisch die Materialgrenzen des Rohstoffs Film durch Tonbearbeitung und Mehrfachbelichtung aus, sondern sie erproben, beschreiten und verlagern tradierte Sehgewohnheiten und Hörfähigkeiten überhaupt. Der Kern seiner Arbeiten berührt das zentrale Verständnis von Kino: es geht um den Film selbst, seine Materialität wie jene Codes, die seine kulturelle Gegenwart ausmachen. Tscherkassky entlockt obsoletem, analogem Filmmaterial die in ihm schlummernden Gespenster der Zukunft. Die Resultate tasten sich frenetisch an etwas heran, das einer Beschreibung trotzt und gesehen werden muss – im Kinosaal, begleitet von dichtester Dunkelheit und massivem Sound.

Happy-End (AT 1996, 11’, 35mm)

Cinemascope Trilogie(AT 1997-2001) [L’Arrivée (1997, 3’, 35mm) / Outer Space (1999, 10’, 35mm) / Dream Work (2001, 11’, 35mm)]

Instructions for a Light and Sound Machine (AT 2005, 17’, 35mm)

The Exquisite Corpus (AT 2015, 19’, 35mm)

25. April, 21Uhr – Luru-Kino in der Spinnerei

www.tscherkassky.at

Update | Peter Tscherkassky

Eine Woche noch bis GEGENkino #3!

So here’s the second last item in our programme: After our homage to Harun Farocki in 2014 and the one to Hito Steyerl last year, we will pay tribute to another director that we greatly admire. In this year, it will be the Austrian experimental filmmaker and analog film artisan Peter Tscherkassky, out of whose œuvre we will present a selection of short films. Of course, GEGENkino wouldn’t be the festival it is, if we weren’t trying to also pay tribute to the cinema itself. Therefore, we will screen Tscherkassky’s films in glorious 35mm! A rare thing to behold!

Peter Tscherkassky: Rohstoff und Feier eines absoluten Kinos

Peter Tscherkasskys Filme traktieren die Zuschauer mit rohen Wechseln von Licht und Dunkel, Ton und Stille. Als vollendeter, analoger Handwerker kopiert und recycelt der österreichische Experimentalfilmer found footage, zum Beispiel kleine Szenen aus einem Horrorfilm, zu neuen, faszinierend unheimlichen Kompositionen. Dabei testen seine international hoch anerkannten Arbeiten nicht nur rein formalistisch die Materialgrenzen des Rohstoffs Film durch Tonbearbeitung und Mehrfachbelichtung aus, sondern sie erproben, beschreiten und verlagern tradierte Sehgewohnheiten und Hörfähigkeiten überhaupt. Der Kern seiner Arbeiten berührt das zentrale Verständnis von Kino: es geht um den Film selbst, seine Materialität wie jene Codes, die seine kulturelle Gegenwart ausmachen. Tscherkassky entlockt obsoletem, analogem Filmmaterial die in ihm schlummernden Gespenster der Zukunft. Die Resultate tasten sich frenetisch an etwas heran, das einer Beschreibung trotzt und gesehen werden muss – im Kinosaal, begleitet von dichtester Dunkelheit und massivem Sound.

Happy-End (AT 1996, 11’, 35mm)

Cinemascope Trilogie (AT 1997-2001) [L’Arrivée (1997, 3’, 35mm) / Outer Space (1999, 10’, 35mm) / Dream Work (2001, 11’, 35mm)]

Instructions for a Light and Sound Machine (AT 2005, 17’, 35mm)

The Exquisite Corpus (AT 2015, 19’, 35mm)

25.April, 21Uhr – Luru-Kino in der Spinnerei

Director Peter Tscherkassky is requested for a talk.

www.tscherkassky.at