| Sa 28.08. Schaubühne Lindenfels | |
| 19 Uhr | IM GEGENLICHT FIRE WILL COME ES/FR/LU 2019 • R: Oliver Laxe, D: Amador Arias, Benedicta Sánchez • 85′ • OmeU • DCP |
| 21 Uhr | ON THE NAMES OF THE GOATS ES 2019 • R: Silvia Navarro, Miguel G. Morales • Dok • 63′ • OmeU • DCP In Anwesenheit von Miguel G. Morales |
Heute beginnt in der Schaubühne Lindenfels unsere Reihe IM GEGENLICHT mit einer Auswahl an zeitgenössischen Spanischen Kino. Wir starten mit Fire will Come, im Anschluss zeigen wir On the Name of the Goats.
mit Unterstützung der Botschaft von Spanien in Berlin

| Sa 28.08. | Schaubühne Lindenfels |
| 19 Uhr | regulär: 6,5€ / ermäßigt 5,5€ im Doppel: 11€ / ermäßigt 9€ |
| Fr 27.08. Luru Kino | |
| 19 Uhr | BRUCHSTELLEN RODINA HEIßT HEIMAT DE 1992 • Helga Reidemeister • Dok • 114′ • dt. • OV • 16mm Mit einer Einführung von Elina Reitere |
| 22 Uhr | IS IT EASY TO BE YOUNG? SU/Lettische SSR 1986 • R: Juris Podnieks • Dok • 83′ • OmeU • DCP Mit einer Einführung von Elina Reiter |
Heute beginnt im Luru-Kino in der Spinnerei unser Programmpunkt Bruchstellen. Wir starten innen mit Rodina heißt Heimat und im Anschluss zeigen wir je nach Wetterlage Is It Easy To Be Young Open Air oder im Luru Saal.
Aufgrund der Wetterlage zeigen wie beide Filme im Saal!
| Fr 27.08. | Luru Kino in der Spinnerei |
| 19 Uhr | Mit einer Einführung von Elina Reitere einfach: 6,5€ / ermäßigt 5,5€ im Doppel: 11€ / ermäßigt 9€ |
| Do 26.08. UT Connewitz | |
| 19 Uhr | The Twentieth Century CA 2019, R: Matthew Rankin, D: Dan Beirne, Mikhaïl Ahooja, Catherine Saint-Laurent, 90′, OmU, DCP |
| 2cl Sommerkino auf Conne Island 21.30 Uhr | Ham on Rye US 2019, R: Tyler Taormina, D: Haley Bodell, Audrey Boos, Gabriella Herrera, 85′, OmU, DCP |
D 1920, R: Paul Wegener, Carl Boese, D: Paul Wegener, Albert Steinrück, Lyda Salmonova, Ernst Deutsch, 76′, viragiert, DCP 4K

TICKETS (€ 12) an der Abendkasse und im VVK unter: https://www.tixforgigs.com/Event/38121
Einigermaßen untergründig mutet die Vertonung des expressionistischen Klassikers des Weimarer Kinos DER GOLEM, WIE ER IN DIE WELT KAM von Paul Wegener und Carl Boese aus dem Jahr 1920 an. Die Geschichte um Rabbi Löw, der die Lehmfigur Golem erschafft, um die drohende Vertreibung der Bewohner*innen des jüdischen Ghettos im Prag des 16. Jahrhunderts abzuwenden. Aus einer Verkettung unglücklicher Umstände heraus wendet sich die Figur in der Folge gegen seinen Schöpfer. Die von Hans Poelzig für den Film entworfenen Bauten waren wegweisend für weitere Filmarchitekturen – bis heute gilt DER GOLEM als Vorbild und Referenz für das Horrorfilmgenre. Allerorten bedrängende Phantasmagorien, Alpträume von einer Welt, deren menschliche Gesichter Fratzen und deren Straßen steile Gebirgspfade geworden, deren Behausungen windschief und einsturzgefährdet sind.
Ähnlich der Magie, die dem Lehm eingehaucht wird und ihn zum Golem werden lässt, wird die kolumbianische Soundkünstlerin und frühere Geotechnikerin Lucrecia Dalt mit ihren tiefen Bassfrequenzen in den Filmbildern neue Abgründe aktivieren. Dalt ist eine international gebuchte wie gefeierte Musikerin und Performerin. Sie bewegt sich in akademischen wie musealen Settings, als auch in Clubkontexten. In ihren subtilen Klanglandschaften unterwandert sie allzu rigide Formvorstellungen, experimentiert mit südamerikanischen Rhythmiken, geloopten Drone-Sounds und ungewöhnlichen Spoken Word-Passagen. Das geologische Framework hat sie auf ihren musikalischen Ansatz übertragen: Ihr Songwriting vergleicht sie mit Boden- und Gesteinsschichten, die sich als eine Masse auf der Erdoberfläche abgelagert haben, dabei aus Einzelelementen mit individuellen Charakteristiken zusammengesetzt sind. Klanglich ergibt sich daraus ein neuartiges, surrealistisch-angehäuftes Terrain.
| 4. September | UT Connewitz |
| 21 Uhr | € 12 [VVK: TixforGix] |









